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Bor

Die Stadt liegt im Süden des Kreises Tachov. Sie wurde schon im 12. Jahrhundert besiedelt, wahrscheinlich in Zusammenhang mit der Burg Přimda.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gehörte sie Ratmír von Skviřín. Er oder seine Söhne Ratmír und Bohuslav haben den Grundstein der Burg gelegt. Schriftlich kann man Bor das erste mal im Jahre 1263 finden. In der Geschichte von Bor gab es nur drei Adelsgeschlechte, denen die Stadt und die Burg gehörten.  Ratmírs Nachfolger, Herren aus Bor (später Schwamberg) hatten die Stadt bis zum Jahr 1650. Dann haben sie es den Herren von Götzen verkauft. Sie haben Bor im Jahre 1720 den Löwensteinern verkauft. Besitztum der Löwensteiner war es bis zum Jahre 1945. Im Jahre 1331 bekam die Stadt die ersten Privilegien und im 17. Jahrhundert war sie schon eine Stadt. Die Burg und Schloss Bor wird schon einige Jahre komplett rekonstruiert. Diese ursprünglich mittelalterliche Wasserburg der Herren von Schwamberg wurde später gotisch und pseudogotisch umgebaut. Seit dem Jahr 2003 ist es ein von Touristen ausgesuchtes Zentrum.

Přimda

Die Werkstadt liegt in der Höhe von 700 Meter unter den gleichnamigen Burg. Eine von unseren bedeutendsten Fürst – und später  Königsburgen stand auf der Wache auf der Strecke zwischen Böhmen und Oberpfalz. Die Burg entstand im 10. Jahrhundert. Die erste schriftliche Erwähnung ist erst aus dem Jahr 1126. Die Burg ist seit dem Jahr 1962 ein Nationalkulturdenkmal. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Geschichte der Burg verbunden. Die Zollsiedlung auf der bedeutender Strecke aus Prag nach Nürnberg entstand wahrscheinlich bald nach der Burggründung. Schon im Jahr 1331 bekam die Stadt vom König Jan Luxemburg erste grosse Privilegien. Im Jahr 1675 kauften die Stadt „Novohradští aus Kolowrat“ und sie haben es mit dem Gut Velké Dvorce verbunden. Im April 1945 war die Stadt schwer beschädigt vom Brand nach dem amerikanischen Luftangriff. Damit ist ein grosser Teil des historischen Zentrums verschwunden. Auf dem Marktplatz finden wir eine romanisme Kirche des Heil. Jiří. Da war in 80. Jahren des 19. Jahrhunderts Jindřich Šimon Bar als Pfarrer tätig. Vor der Kirche steht eine Statue des Heil. Johann Nepomuk aus dem Jahr 1734. Unter der Burg im Wald befindet sich eine Kapelle der Heil. Muttergottes aus dem Jahre 1852, sie wurde renoviert im Jahre 1993. Zum Sport dient hier das innere Schwimmbad mit vielen Attraktionen und ein Skiareal.

Stráž

Die erste schriftliche Erwähnung über Stráž haben wir aus dem Jahr 1331. Damals war Stráž genau wie Přimda eine Stadt. Auf dem Tag in Domažlice am 23.August 1331 gab Jan von Luxemburg der Stadt das Recht der Märkte (jeden Samstag) und wichtiges Recht der Wahl des Dorfrichters. Das hatte Stráž um ein Jahrhundert früher als die meisten Königstädte. Die Stadt hat einen länglichen Grundriss, es ist ein Strassentyp, in der Mitte des Marktplatzes ist die Sankt-Wenzels-Kirche. Ursprünglich ist sie romanisch, dann gotisch und den Barockumbau bekam er in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Westlich auf der Hügel beim Friedhof ist die St. Jan Křtitel-Kirche, eine Barockkirche aus dem Jahr 1734. Im östlichen Teil des Dörfes bei der Strasse nach Bor steht nach der Sage bei der Heilquelle eine Wallfahrtskirche (Heil.Geist), zurzeit im schlechten Zustand. Die pseudogotische Kapelle Maria Lourdes bei der Strasse nach Hostouň ist aus dem Jahr 1899. Unter der Sankt.Wenzel-Pfarrkirche ist die Statuengruppe aus dem Jahr 1722. Auf der Kreuzung in der oberen Seite des Marktplatzes ist ein Barocksteinbrunnen aus dem Jahr 1727.

Staré Sedliště

Staré Sedliště ist eine von den ältesten Siedlungen im Kreis Tachov. Das erstenmal schriftlich erwähnt ist es in der Urkunde des Fürsten Soběslav II. aus dem Jahr 1177. Das Dorf bietet viele historische und naturelle Merkwürdigkeiten. Die St. Prokop und Oldřich Kirche aus dem Jahre 1834 wurde anfang des 18. Jahrhunderts barock umgebaut. Das nebenstehende Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert wurde jetzt rekonstruiert. Auf dem Dorfplatz steht die Statue des Heil. Jan Nepomucký aus dem 18. Jahrhundert. Südlich des Dörfes bei der Kapelle Richtung nach Nové Sedliště steht ein Gedenkbaum – Linde „Na Farském“ (Umfang 450 Zentimeter, Höhe 17 Meter, Alter cca 250 Jahre). Bei der Kirche bei dem Friedhof ist eine Gruppe von drei Gedenklinden (Umfänge 486,406 und 386 Zentimeter, Höhe 22-25 Meter und Alter cca 180 Jahre). Ungefähr 1 Kilometer östlich vom Bahnhof ist ein Naturschutzgebiet „Mělký rybník“ mit Schilf und vielen Vögeln.

Rozvadov

Ein Grenzdorf auf der internationalen Strasse E50 liegt 9 Kilometer westlich von Přimda. Die schriftliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1581. Das Zollamt ist hier seit dem Jahr 1613. Auf die St. Wenzels Kirche  wartete das Dorf lange. Sie war fertig im Jahr 1816, aber ausgeweiht war sie erst im Jahr 1825. Am Altar war ein Bild des Heiligen Wenzels, wahrscheinlich von Karel Škréta gemalt. Nach dem Jahr 1945 war hier ein Speicher, später war die Kirche fast eine Ruine. In den letzten Jahren begann hier die Renovierung. In der Nähe des Dorfes gibt es eine alte Festung aus den dreissigjährigen Krieg, es heisst  Tilly – Chance und ein Naturgebiet „Jezírka“ mit Torf.

Hošťka

Das Dorf liegt ungefähr acht Kilometer nordwestlich von Přimda. Die erste schriftliche Erwähnung finden wir im Jahr 1482 und sie zeigt, dass das Dorf zum Kreis der Chodendörfer in der Umgebung vom Přimda gehörte. Privilegierte Stellung der Einwohner endete im Jahr 1596, wenn Kaiser Rudolf II. die hundertjährige Privilegien aufgelöst hat und die Chodendörfer verkauft hat. Die Besitzer waren zuerst die Schwamberg und später im Jahre 1664 bekamen alles die Kolowrat. Die St. Markéta Barockkirche wurde im Jahr 1744 gebaut.

Staré Sedlo

Das Dorf liegt umgefähr sieben Kilometer südöstlich von Bor. Nach der Urkunde aus dem Jahr 1115 (ein Falsum) gehörte das Dorf zum Kloster in Kladruby bis zum Jahr 1434, wo das Dorf die Schwamberg bekamen. Seit dem Jahr 1732 gehörte das Dorf zum Besitztum der Löwensteiner und so blieb es bis zum Ende des Feudalismus. Dem Dorf dominiert das Kirche Nanebevzetí Panny Marie aus dem Zeit um 1300. Zur Kirche wurde später etwas jüngen schwamberger St. Katharina Friedhofskapelle gebaut. Diese Kirche wurde in den Jahren 1992-1994 rekonstruiert. Die Kapelle diente auch wie eine Familiengruft der Schwamberger. Es gibt hier vier Grabmäler. Auf dem Damm des früheren Teiches südlich von der Kirche steht eine Barockstatue aus der 1.Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Třemešné

Ein altes Chodedorf, das erste mal erwähnt in einer Urkunde von Kaiser Zikmund im Jahr 1436, befindet sich umgefähr vier Kilometer nordwestlich von Bělá nad Radbuzou. Die Landschaft geht langsam zum Tal von Bezděkovský potok und da bindet mit  Bezděkov an. Heute gehören beide Dörfer zusammen. Wunderschöne Natur des Böhmerwaldes, ein geplanter Reitweg mit der Stallung in Bezděkov, in der Nähe befindet sich ein Radfahrweg – das alles wird für die Touristen eine grosse Attraktion. In der Mitte des Dorfes befindet sich ein Paar sehenswürdige Siedlungen und ein Fachwerkhaus.